A Entstehung - Gegenstand der FH-Winter-School

Mit-Ideengeber der vom VDE Verband Deutscher Elektroingenieure veranstalteten Summer-School war Wolfgang Ketter, Student des Fachbereichs Elektrotechnik der Fachhochschule Trier und VDE-Jungmitgliedervertreter von 1995 bis 1998. Zusammen mit einer Studentin von der Universität Kaiserslautern wollte er mit dieser Maßnahme über den „Tellerrand gucken“. Es lag beiden an praxisbezogene Kontakten mit Vertretern der Wirtschaft.

 

Die VDE-Summer-School möchte frühzeitig auf den Berufseinstieg vorbereiten und das Fachwissen mit Marketing-, Controlling- und anderen Managementthemen kombinieren. Damit sollen aktuelle Einblicke in Kernbereiche moderner Unternehmensführung - praxisnah und kompakt - ermöglicht werden. Es findet ein Training mit renommierten Experten aus Industrie und Hochschule statt. Lerninhalte werden in kleinen Projektgruppen auf konkrete Praxisaufgaben übertragen.

 

Von einer solchen VDE veranstalteten Summer-School[1] kamen die Studierenden des Fachbereiches Elektrotechnik, Stud. Andreas Petereit, Stud. Andreas Jonas und Stud. Michael Gansemer, begeistert zurück. Auch deren beiden „Nachfolger“, Stud. Stephan Hamm und Stud. Ralf Seemann, waren ebenfalls von der Art des Vorgehens sehr angetan, was nunmehr durch deren Engagement zur Durchführung dieser „FH-Winter-School“ führte. Beide - hinzu kamen die Studenten Dieter Esch und Patrik Krutten - engagierten sich unermüdlich und fanden sowohl betreuende Professoren verschiedener Fachbereiche als auch - dies im Gegensatz zu der VDE-Summer-School - ein einschlägiges Unternehmen in der Trierer Region, mit der nun ihre Vorstellungen auf realer Basis praxisbezogen durchgeführt wird.

 

Gefunden wurde ein größerer handwerklicher Betrieb, die Firma  MEIKOWE, deren Inhaber und Geschäftsführer, Leonhard Kockelmann, stets offen für innovative "Unternehmungen" ist. Zustande gekommen ist der Kontakt durch seine lernwilligen Mitarbeiter der Firma, ppa Alexander Keul, ppa Matthias Sünnen, Herr Erwin Thomes Herr Manuel Diederich, die an der Handwerkskammer Trier den Kurs "Marketing und neue Medien" in Abendstunden besucht.

 

Neben der innovativen Firma  MEIKOWE - bekannt u.a. durch den Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz und dem Trierer Holkenbrink-Preis - begeisterten die Studierenden zahlreiche Kommilitonen verschiedener Fachbereiche. Wie in der Wirklichkeit bemühten sie sich, „Andersdenkende“ hinzuzuziehen. Inzwischen schließen sich neben Kommilitonen des Fachbereichs Elektrotechnik auch anderer Fachbereiche wie Angewandte Informatik, Betriebswirtschaft, Ernährungs- und Haushaltstechnik, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen an. Bemerkenswert ist, daß bei den Teilnehmern Absolventen der FH Trier sich beteiligen.

 

Da ursprünglich der Kontakt zu Mitarbeitern der Firma  MEIKOWE  über die  Trier[2] zustande kam, beteiligten sich auch Teilnehmer des Nachfolgekurses der . - Also eine direkte bzw. indirekte Zusammenarbeit zwischen Fachhochschule Trier - Unternehmen und Handwerkskammer Trier, siehe D Teilnehmer .

 

Die Durchführung eines solchen freiwilligen Vorhabens wird für die Studierenden daher möglich, weil die Initiatoren ein geschicktes zeitliches Arbeitsmodell entwickelten, welches ihren Besuch zu den regulären Veranstaltungen nicht belastet. Die Hauptzeit ihres Bemühens findet in zwei Blöcken statt, nämlich zu Beginn und am Ende der vorlesungsfreien Zeit des Wintersemesters, siehe H .

 

Die Zusammenarbeit mit Firmen der Region bezieht auch den Auftrag der Fachhochschule ein, sich für die „Weiterbildung“ zu engagieren. Diese Maßnahme gilt für Führungskräfte bzw. Firmennachwuchs der ausgewählten Firma. Die Durchführung dieser Art ist ein neuartiger Versuch! Auf „direktem“ Wege - so ist es gedacht - soll die Weiterbildung zugunsten von Firmen ermöglicht werden.

 

Es gibt bereits weitere Anfragen!

 

Anmerkung: In der FH-Winter-School arbeiten deutsche mit marokkanische und iranische Studierende zusammen - ein Novum!

 

 

Die Winter-School-Teilnehmer fühlen sich durch die Übernahme der Schirmherrschaft

 

durch die Präsidentin der Fachhochschule Trier, Dr. Adelheid Ehmke, sowie

den Dekan des initiierenden Fachbereichs Elektrotechnik, Prof. Dipl.-Ing. Ulf Schindel

 

sehr ermutigt!

 

Abbildung 1 Hier erste Kontakte zwischen der Fachhochschule Trier und der Führungsmannschaft der innovativen Firma  MEIKOWE.

 

Mit dem Vorhaben wird versucht, Lücken der Hochschulausbildung - wie sie die iwd Institut der deutschen Wirtschaft Köln aufzeigt, siehe Anlage - zu schließen. Dies gilt also besonders im Hinblick

 

* Fähigkeit zur Einarbeitung in neue Sachgebiete

* Problemlösungsvermögen

* Kommunikationsfähigkeit

* Teamfähigkeit

* Arbeitstechniken/Zeitmanagement

* Fähigkeit zum Projektmanagement

* betriebswirtschaftliches Denken und Handeln

* Mitarbeiterführung

 

 

 

 

 

Anmerkung:

Das Winter-School-Team hat am Ende seiner Aktivitäten eine Zusammenfassung herausgearbeitet. Ein beachtliches Werk! Nach Beendigung der Winter-School kann ausgesagt werden, daß die Firma  MEIKOWE  einen Nutzen aus der "FH-Winter-School" ziehen kann, und es ist zu hoffen, daß weiterhin Aktivitäten in Gang gesetzt werden. Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls geschaffen worden.


Es muß betont werden, daß das Engagement der Firma
 MEIKOWE  mit ihrem Inhaber Leonhard Kockelmann und seinen Mitarbeitern für eine derartige Winter-School nicht selbstverständlich ist, bringt doch das "tägliche Geschäft" genügend ernste Sorgen mit sich!

Die sich beteiligenden Studierenden andererseits kommen freiwillig. Auch dies ist lobenswert. Will ein Student heute mit Eifer und Ensthaftigkeit - wohlmöglich unter eingeschränkten finanziellen Mitteln - sein Studium zugügig und erfolgreich durchziehen, dann ist unter diesem Gesichtswinkel eine Beteiligung nicht selbstverständlich. Siehe B Ziele .

 

Zudem scheint es, daß die studentischen Aktivitäten in der Praxis auf das Curriculum der Fachhochschule auswirken wird.

 

Weiterhin sind die erweiterte Kontakte durch Zusammenkunft der Elektroinnung Daun-Prüm +  Trier + FH-Trier (insbesondere Fachbereich Elektrotechnik und Forschungsprojekt "Solar") am 14. April 1999 an der Fachhochschule Trier hervorzuheben.